Vorschulkinder ...

Ist Schach für Vorschulkinder geeignet?

Ja, in der Hand eines erfahrenen Schachpädagogen ist das Schachspiel ein starkes Werkzeug, um gezielt zu fördern oder Defizite auszugleichen.

 

Ist das Partiespiel nicht viel zu schwierig für Kinder in diesem Alter?

Ja! Es ist viel zu komplex, um als ein Spiel mit all seinen Fassetten genutzt, verstanden geschweige denn als beglückend empfunden zu werden. Dazu kommen der Leistungs- und Wettbewerbsanteil des Schachspiels. Diese Elemente gehören nicht in den Kindergarten oder in die Vorschule!

 

Aber wie wird Schach dann genutzt?

In der schachpädagogischen Vorschulförderung zerlegen wir Schach in viele kleine Spielelemente. Jedes dieser Spielelemente fördert eine oder mehrere Kompetenzen. Das Kind erlebt die vielen kleinen und spannenden Minispiele als etwas, das große Freude bereitet.

 

Was fördert der Schachpädagoge bei meinem Kind?

Der Schachpädagoge entwickelt Minispiele, die das Kompetenzgefüge des Kindes erweitern und gezielt Fähigkeiten und Anlagen im Kind ausgleichen oder fördern. So gibt es z. B. Elemente des Schachspiels, die später die Fähigkeit zu Lesen positiv beeinflussen. Aber auch Kreativität, räumliches Sehen, unkonventionelle Lösungen finden oder ein gut funktionierendes Arbeitsgedächtnis werden angelegt und sind später sehr nützliche Fähigkeiten in der Schule. Darüber hinaus werden Konzentration, Wahrnehmung und zielgerichtetes Handeln gefördert sowie die Fähigkeit kurze Handlungsplanungen vorausschauend zu planen.